Extraschicht
Strukturwandel einmal ganz anders - Die Nacht der Industriekultur
Bild: Der illuminierte Hochofen auf PHOENIXIm Rahmen der „6. ExtraSchicht – die Nacht der Industriekultur“ im Jahre 2006 konnten die Besucher auch auf dem ehemals industriegeprägten Gelände PHOENIX West den Strukturwandel einmal ganz anders erleben.
Die Hochofenanlage wurde kunstvoll illuminiert. Industriegeräusche im Schalthaus 101 sorgten für eine Atmosphäre, als die Arbeiter hier noch Stahl produzierten und schwere Maschinen repariert haben. Mit dem spannenden Fackelrundgang gingen die ExtraSchicht-Besucher den Spuren des „feurigen Elias" nach. So nannten die Hörder damals den Zug, der das „feurige Magma“ der Hochöfen zwischen den beiden Standorten PHOENIX See (ehemalige Hermannshütte) und PHOENIX West transportierte. Die Besucher schritten in Begleitung von Fackelträgern über die geheimnisvoll in Nebel gehüllte Eliasbrücke und wurden über die Entwicklungen von einer Industrie- zu einer Dienstleistungsgesellschaft auf PHOENIX West aufgeklärt.
Heute ist die Trasse ebenfalls eine wichtige Verbindung für die Bodenmassen, die vom Areal PHOENIX See nach PHOENIX West transportiert werden und für die Geländemodellierung Verwendung finden. Nach Abschluss der Arbeiten dient die Strecke als grünes Verbindungsband, welches beiden Standorten eine ökologische Aufwertung verleiht. Am Ende des Rundgangs überraschten Artisten, die akrobatisch mit Feuerfackeln, -seilen und -stäben jonglierten und jeden Besucher je nach Belieben mit einem kühlen Wasser oder Bier versorgten.
Neben der spannenden Führung wurden die Gäste auf PHOENIX West zu einem Moonwalk eingeladen, der ein schrill-buntes Fest zur Grundsteinlegung des Weltzentrums für Mondtourismus zelebrierte. Die Besucher bereiteten sich auf den Mondflug vor, schlossen Spar- und Versicherungsverträge ab und haben ihre Flugangst überwunden. Passend zur WM wurde Fußball mit Mondbällen im scheinbar schwerelosen Raum gespielt.
Bild: AktionstheaterZum großen Finale der Extraschicht zeigte das Freiburger Aktionstheater „PAN.OPTIKUM“ seine Performance „BallGefühl“, ein offizieller Beitrag des Kunst- und Kulturprogramms der Bundesregierung zum fußballspielerischen Großevent des Jahres 2006.
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